Deitert-Suhreunterstützt Anne-Frank-Realschule

IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“

Die Anne-Frank-Realschule und das Autohaus Deitert Suhre in Ibbenbüren sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Vertreter von Unternehmen und Schule unterzeichneten gestern (16. Mai) eine entsprechende Vereinbarung. Damit steigt die Zahl der Kooperationen im Kreis Steinfurt auf 95. Für die Anne-Frank-Realschule ist es die fünfte Partnerschaft mit einem Unternehmen in der IHK-Initiative.

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler erkennen ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt, auch wenn das Zeugnis auf den ersten Blick etwas Anderes sagt“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Inna Gabler.

Das Autohaus Deitert Suhre ist als Vertragspartner für die Marken Audi, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie Skoda eines der führenden Autohäuser im Tecklenburger Land. Das seit 1935 geführte Familienunternehmen beschäftigt an den Standorten in Ibbenbüren, Lengerich und Mettingen rund 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Jedes Jahr bildet Deitert Suhre Jugendliche in den Berufen Automobilkaufmann/-frau, Kfz-Mechatroniker/-in und Fachkraft für Lagerlogistik aus.

Das Unternehmen lädt Jugendliche der Anne-Frank-Realschule zu Betriebspraktika ein, um ihnen Einblicke in die Arbeitsweise des Betriebes zu ermöglichen und das Ausbildungsangebot zu präsentieren. Außerdem berichten Auszubildende des Autohauses in der Schule von ihren Erfahrungen während der Ausbildung. In der Werkstatt des Autohauses lernen Schülerinnen und Schüler der Technik-AG Grundlagen der Hydraulik kennen.

Geschäftsführerin Vera Deitert unterstreicht angesichts des spürbaren Fachkräftemangels die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben, erklärt Deitert.

Studien- und Berufswahlkoordinator Karsten Zander betont: „Das IHK-Projekt bietet unseren Schülern, aber auch den Lehrern die Chance, Betriebe hautnah kennenzulernen und sich für Ausbildungsberufe und die Wirtschaft nachhaltig zu begeistern. Über Ausbildungsbotschafter und in Betriebspraktika wird ein persönlicher Kontakt aufgebaut, der Schülern den Weg in das Berufsleben erleichtert.“

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