Entlassfeier mit Telefonstreich

Das Motto ihrer Abschlussfeier, „Das war’s! Erinnerungen an eine gemeinsame Zeit“

Einen launigen Schulabschluss, mit viel Musik und einem Überraschungsgast, haben am Samstag 123 Schüler der Ibbenbürener Anne-Frank-Realschule gefeiert.

Durch die Zeugnisübergabe im Bürgerhaus führten die kommissarischen Schulleiter, Anja Telljohann und Dr. Werner Peters, zusammen mit den Klassenlehrern. Mehr als die Hälfte der Zehntklässler schaffte die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe.

Das Motto ihrer Abschlussfeier, „Das war’s! Erinnerungen an eine gemeinsame Zeit“, brachten die Schüler eingangs sehr stimmungsvoll mit einer Diashow zum Ausdruck. Von jedem Schüler wurden jeweils ein aktuelles und ein Kinderfoto gezeigt. Niklas Prinz und Pascal Illmann bedankten sich im Namen der Schüler bei Lehrern und Schulleitung.

In ihrer Jahrgangsstufe sei im Laufe der Schuljahre ein „wachsender Zusammenhalt“ entstanden. Die Abgänger seien sich bewusst, dass sie ihr Leben künftig „noch mehr als bisher selbst strukturieren“ müssten. Abschließend sagte Niklas Prinz: „Alles Gute, Anne-Frank-Realschule! Du wirst mir fehlen! Danke!“

Die Musik-AG von Ines Brening und Daniel Durst gab der Veranstaltung einen schönen, musikalischen Rahmen. Unter anderem Pascal Illmann zeigte wahre Entertainer-Qualitäten, etwa mit einer Interpretation des Taylor-Swift-Songs „Shake it off“.

„Handys ausschalten“, wird es für die Realschüler in ihrer Schullaufbahn sicher oft geheißen haben. Bei der Entlassfeier hingegen wurde auffallend viel telefoniert. Das lag nicht zuletzt an dem Überraschungsgast, den Förderverein und Schulpflegschaft für die Absolventen organisiert hatten: Jürgen Bangert, alias Telefon-Schreck „Elvis Eifel“ von Radio NRW.

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Neun Busse mit 650 Schülern unterwegs

Anne-Frank-Realschule macht Ausflug zum Alfsee

Wenn sich neun Busse im Konvoi von Ibbenbüren in Richtung Rieste bewegen, dann ist die Anne-Frank-Realschule wieder unterwegs zu ihrem Schulausflug an den Alfsee. Bereits zum vierten Mal fuhren am vergangenen Freitag die Schüler der städtischen Realschule gemeinsam mit ihren Lehrern an den Wassersportpark.

Nach einer knappen Stunde Fahrt trafen die 650 Mädchen und Jungen in der Strandarena ein und konnten dort sofort mit ihrem individuellen Sportprogramm starten. Bereits vor Wochen hatten sie ihr Wahl getroffen und konnten sich für Wasserski, Kanufahren, Minigolf oder Trampolin entscheiden. Während die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 das Gelände zum ersten Mal kennenlernten, waren die oberen Klassen schon „alte Hasen“.

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Ergotherapie-Projekt an Anne-Frank-Schule

Klare Regeln für die Konzentration im Klassenraum

Der Lions Club Tecklenburg unterstützt ein wissenschaftliches Ergotherapie-Projekt an der Anne-Frank-Schule. Konzentration und Handlungsplanung machen immer mehr Kindern in Deutschland Schwierigkeiten.

Klare Regeln sind wichtig. Anja Telljohann, Holger Merge, Anne Winkel und Prof. Dr. Andreas Fischer (hinten, v.l.) sowie Sylvia Solinsky und Bernadette Garbrecht (vorne, v.l.) erläutern Effekte und Ziele von Ergotherapie in der Schule. Die Karten an der Tafel zeigen die Handlungsschritte für strukturiertes Arbeiten: „Aufpassen, Zuhören!“ – „Nachdenken. Alles verstanden?“ – „Anfangen und dranbleiben!“ – „Kontrollieren! Überprüfen!“ – „Fertig! Geschafft!“. Die Karten vorne veranschaulichen die Klassenregeln: „Wir sind leise und hören zu“, „Wir zeigen auf“, „Wir sitzen ordentlich an unserem Platz“ und „Wir halten unseren Arbeitsplatz ordentlich“.

IBBENBÜREN. „Es ist eine Erleichterung“, sagt Sylvia Solinsky, Lehrerin an der Anne-Frank-Realschule. Sie spricht von der Unterstützung durch Ergotherapeuten in der Schule. „So kann ich die Kinder besser auf ihre Aufgabe fokussieren, sie leichter zur Konzentration bringen.“ Dabei helfen klare Klassenregeln. Und konkret formulierte Handlungsschritte. Sie organisieren die richtige Reihenfolge, die für strukturiertes Arbeiten kennzeichnend sind. Und auch für die Lehrer sei das eine „Strukturierungshilfe“, so die stellvertretende Schulleiterin Anja Telljohann.

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Wahlrecht ab Geburt?

Zu diesem fiktiven Gesetzesvorschlag durften auch in diesem Jahr die vier 8er-Klassen unserer Schule selbst in erster Lesung im Plenarsaal des Düsseldorfer Landtags ihre Meinungen  äußern und anschließend darüber abstimmen, ob der Entwurf zur weiteren Diskussion in die Ausschüsse verwiesen werden soll. Wie üblicherweise auch im 'richtigen politischen Leben' wurde diesem Schritt mehrheitlich zugestimmt, auch wenn sich ziemlich schnell zeigte, wie wenig sinnvoll dieser Vorschlag zur Änderung der NRW-Verfassung letztlich erschien.

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Schulsozialarbeit – ehe das Kind in den Brunnen fällt

Impulsvortrag von Philipp Möller

Die Schulpflegschaft der Anne-Frank-Realschule hat den Diplompädagogen und Buchautor Philipp Möller („Isch geh Schule“) nach Ibbenbüren eingeladen, um einen unterhaltsamen Einstieg zu bieten für ein ernstes Anliegen: die Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren.

Den Referenten Philipp Möller (2.v.r.) hießen in der Anne-Frank-Schule willkommen: (v.l.) Reinhard Mau, Vorsitzender des Fördervereins der Anne-Frank-Realschule und der stellvertretende Schulleiter Frank Holle sowie Thorsten Meier (r.).

IBBENBÜREN. „Wat meinste, wat bei Manchen zu Hause los is“, zitierte Philipp Möller „Geier“, einen ehemaligen Lehrerkollegen an einer Berliner Grundschule. Er sei der Einzige, der im Ernstfall auch den Weg zu den Schülern nach Hause nicht scheue, hatte dieser dem jungen Kollegen Möller erzählt. – Schlaglicht auf Berliner Schulrealitäten.

Die Schulpflegschaft der Anne-Frank-Realschule, federführend Thorsten Meier, hatte den einer Berliner Lehrer-Dynastie entstammenden Diplompädagogen und Buchautor („Isch geh Schule“) nach Ibbenbüren eingeladen, um einen unterhaltsamen Einstieg zu bieten für ein ernstes Anliegen: die Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren. 50 Zuhörer – Eltern, Lehrern und Schulleiter anderer Ibbenbürener Schulen sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung waren gekommen.

Mit amüsanten Schilderungen von Unterrichtsszenen, Schüler- und Lehrerpersönlichkeiten bereitete Möller den Boden für eine anschließende engagierte und facettenreiche Diskussion. Schüler, die ihre Rechte weitaus besser kennen als ihre Pflichten und ihr Selbstbewusstsein aus der zweifelhaften Leistung zu speisen suchen, den Lehrer „zum Ausrasten“ zu bringen, boten bitter-amüsante Einblicke in den Schulalltag in Berlin.

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Elternbrief 24.02.2016

Liebe Eltern!
Liebe Erziehungsberechtigten!

(Elternbrief 24.02.2016 als PDF)

Vor zwei Wochen hat unser Schulleiter Herr Stephan Krems die Schule verlassen undseine neue Stelle in der Bezirksregierung Münster angetreten. Gemeinsam hatten wir noch den Stundenplan für das neue Schulhalbjahr erstellt. Die wenigen Neuzugänge des Lehrerkollegiums im Januar konnten leider die vielen Stundenausfälle durch langzeiterkrankte Lehrer, Elternzeiten, eine Pensionierung und den Weggang Herrn Krems nicht
ausgleichen. Dies konnten Sie direkt an den verkürzten Stundenplänen Ihrer Kinder wahrnehmen.
Glücklicherweise ist in den letzten zwei Wochen Bewegung in unsere Personalausstattung gekommen, so dass es seit Montag einen neuen Stundenplan gibt. 

Denn es wurden zwei Kolleginnen aus Hopsten für 7 Stunden zu uns abgeordnet und zudem konnten wir weiteren drei Lehrkräften (1 x Vollzeit, 2 x Teilzeit) einen Vertrag an unserer Schule unterbreiten.

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