Ergotherapie-Projekt an Anne-Frank-Schule

Klare Regeln für die Konzentration im Klassenraum

Der Lions Club Tecklenburg unterstützt ein wissenschaftliches Ergotherapie-Projekt an der Anne-Frank-Schule. Konzentration und Handlungsplanung machen immer mehr Kindern in Deutschland Schwierigkeiten.

Klare Regeln sind wichtig. Anja Telljohann, Holger Merge, Anne Winkel und Prof. Dr. Andreas Fischer (hinten, v.l.) sowie Sylvia Solinsky und Bernadette Garbrecht (vorne, v.l.) erläutern Effekte und Ziele von Ergotherapie in der Schule. Die Karten an der Tafel zeigen die Handlungsschritte für strukturiertes Arbeiten: „Aufpassen, Zuhören!“ – „Nachdenken. Alles verstanden?“ – „Anfangen und dranbleiben!“ – „Kontrollieren! Überprüfen!“ – „Fertig! Geschafft!“. Die Karten vorne veranschaulichen die Klassenregeln: „Wir sind leise und hören zu“, „Wir zeigen auf“, „Wir sitzen ordentlich an unserem Platz“ und „Wir halten unseren Arbeitsplatz ordentlich“.

IBBENBÜREN. „Es ist eine Erleichterung“, sagt Sylvia Solinsky, Lehrerin an der Anne-Frank-Realschule. Sie spricht von der Unterstützung durch Ergotherapeuten in der Schule. „So kann ich die Kinder besser auf ihre Aufgabe fokussieren, sie leichter zur Konzentration bringen.“ Dabei helfen klare Klassenregeln. Und konkret formulierte Handlungsschritte. Sie organisieren die richtige Reihenfolge, die für strukturiertes Arbeiten kennzeichnend sind. Und auch für die Lehrer sei das eine „Strukturierungshilfe“, so die stellvertretende Schulleiterin Anja Telljohann.

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Wahlrecht ab Geburt?

Zu diesem fiktiven Gesetzesvorschlag durften auch in diesem Jahr die vier 8er-Klassen unserer Schule selbst in erster Lesung im Plenarsaal des Düsseldorfer Landtags ihre Meinungen  äußern und anschließend darüber abstimmen, ob der Entwurf zur weiteren Diskussion in die Ausschüsse verwiesen werden soll. Wie üblicherweise auch im 'richtigen politischen Leben' wurde diesem Schritt mehrheitlich zugestimmt, auch wenn sich ziemlich schnell zeigte, wie wenig sinnvoll dieser Vorschlag zur Änderung der NRW-Verfassung letztlich erschien.

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Schulsozialarbeit – ehe das Kind in den Brunnen fällt

Impulsvortrag von Philipp Möller

Die Schulpflegschaft der Anne-Frank-Realschule hat den Diplompädagogen und Buchautor Philipp Möller („Isch geh Schule“) nach Ibbenbüren eingeladen, um einen unterhaltsamen Einstieg zu bieten für ein ernstes Anliegen: die Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren.

Den Referenten Philipp Möller (2.v.r.) hießen in der Anne-Frank-Schule willkommen: (v.l.) Reinhard Mau, Vorsitzender des Fördervereins der Anne-Frank-Realschule und der stellvertretende Schulleiter Frank Holle sowie Thorsten Meier (r.).

IBBENBÜREN. „Wat meinste, wat bei Manchen zu Hause los is“, zitierte Philipp Möller „Geier“, einen ehemaligen Lehrerkollegen an einer Berliner Grundschule. Er sei der Einzige, der im Ernstfall auch den Weg zu den Schülern nach Hause nicht scheue, hatte dieser dem jungen Kollegen Möller erzählt. – Schlaglicht auf Berliner Schulrealitäten.

Die Schulpflegschaft der Anne-Frank-Realschule, federführend Thorsten Meier, hatte den einer Berliner Lehrer-Dynastie entstammenden Diplompädagogen und Buchautor („Isch geh Schule“) nach Ibbenbüren eingeladen, um einen unterhaltsamen Einstieg zu bieten für ein ernstes Anliegen: die Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren. 50 Zuhörer – Eltern, Lehrern und Schulleiter anderer Ibbenbürener Schulen sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung waren gekommen.

Mit amüsanten Schilderungen von Unterrichtsszenen, Schüler- und Lehrerpersönlichkeiten bereitete Möller den Boden für eine anschließende engagierte und facettenreiche Diskussion. Schüler, die ihre Rechte weitaus besser kennen als ihre Pflichten und ihr Selbstbewusstsein aus der zweifelhaften Leistung zu speisen suchen, den Lehrer „zum Ausrasten“ zu bringen, boten bitter-amüsante Einblicke in den Schulalltag in Berlin.

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Elternbrief 24.02.2016

Liebe Eltern!
Liebe Erziehungsberechtigten!

(Elternbrief 24.02.2016 als PDF)

Vor zwei Wochen hat unser Schulleiter Herr Stephan Krems die Schule verlassen undseine neue Stelle in der Bezirksregierung Münster angetreten. Gemeinsam hatten wir noch den Stundenplan für das neue Schulhalbjahr erstellt. Die wenigen Neuzugänge des Lehrerkollegiums im Januar konnten leider die vielen Stundenausfälle durch langzeiterkrankte Lehrer, Elternzeiten, eine Pensionierung und den Weggang Herrn Krems nicht
ausgleichen. Dies konnten Sie direkt an den verkürzten Stundenplänen Ihrer Kinder wahrnehmen.
Glücklicherweise ist in den letzten zwei Wochen Bewegung in unsere Personalausstattung gekommen, so dass es seit Montag einen neuen Stundenplan gibt. 

Denn es wurden zwei Kolleginnen aus Hopsten für 7 Stunden zu uns abgeordnet und zudem konnten wir weiteren drei Lehrkräften (1 x Vollzeit, 2 x Teilzeit) einen Vertrag an unserer Schule unterbreiten.

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Ist Bildung ungerecht?

Bekannter Autor Philipp Möller kommt in die Anne-Frank-Realschule / Schulsozialarbeit ist Thema

Von Cornelia Ruholl

Freuen sich über den gefragten Referenten Philipp Möller, der einen Impulsvortrag für Schulsozialarbeit halten wird (v.l.): Die Leitung der Anne-Frank-Realschule, Frank Holle und Anja Telljohann sowie Elternvertreter Thorsten Meier. Foto: Cornelia Ruholl

IBBENBÜREN. Philipp Möller ist bekannt. Seit 2012 sein erstes Buch „isch geh Schulhof“ erschien, das ruck, zuck ein Bestseller wurde, war der Diplom-Pädagoge und freie Autor ein gefragter Gast in zahlreichen Fernseh-Talkshows. Am Dienstagabend, 1. März, kommt er ins Forum der Anne-Frank-Realschule.

Möller hält einen Impulsvortrag zum Thema „Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren“, zu dem Eltern, Lehrer, Schulleitungen sowie Verantwortliche aus Verwaltung und Schulpolitik eingeladen sind.

Möller werde „ein Feuerwerk abfackeln für Gerechtigkeit“, sagt Thorsten Meier, Elternvertreter, der – gemeinsam mit Schulleiter Frank Holle und der pädagogischen Konrektorin Anja Telljohann – die Idee für diesen Vortragsabend vorantrieb. Der Förderverein der Schule trägt über Sponsoren die Kosten für diese Veranstaltung. Über eine kleine Spende im Anschluss würden sich die Schule freuen.

„Bildung ist nicht überall schlecht, aber fast überall ungerecht“, zitiert Meier den Erfolgsautor. „Ob das stimmt, darüber werden wir diskutieren.“

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Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren

Die Schulpflegschaft der Anne-Frank-Realschule lädt (im Sinne einer Auftaktveranstaltung zum Thema "Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren") alle Eltern, Kollegien und
Schulleitungen zu diesem Abend mit Philipp Möller ein.
Unser Förderverein trägt über Sponsoren die Kosten der Veranstaltung.

Über eine kleine Spende im Anschluss würden wir uns freuen.

Ziel wäre, zeitnah einen Runden Tisch zum Thema "Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren" zu installieren. Über weitere Schritte soll an dem Abend gesprochen werden.

Stephan Krems

PDF- Neuausrichtung der Schulsozialarbeit in Ibbenbüren

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